Fachoberschule

Ziel der Fachoberschule

Die Fachoberschule führt innerhalb der Jahrgangsstufen 11 und 12 zum Fachabitur (Fachhochschulreife), im Schulversuch zur Erprobung der Jahrgangsstufe 13 (FOS 13) zum Abitur (fachgebunde oder – beim Nachweis von Kenntnissen in einer zweiten Fremdsprache – allgemeine Hochschulreife) und vermittelt eine allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Bildung.

Aufnahmebedingungen: Mittlerer Schulabschluss und Erfüllen der Eignungsvoraussetzung.

Abschluss: Fachabitur (Fachhochschulreife); Abitur (fachgebunden oder allgemein)

Die Aufgabe der Fachoberschule

Ziel der Fachoberschule ist es, Schülerinnen und Schüler mit einem mittleren Schulabschluss innerhalb von zwei Schuljahren (Jahrgangsstufen 11 und 12) zum Fachabitur (Fachhochschulreife) zu führen, das zum Studium an Fachhochschulen berechtigt. Die Fachoberschule vermittelt eine allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Bildung. Die fachpraktische Ausbildung umfasst die Hälfte der Unterrichtszeit in der Jahrgangsstufe 11. An der Fachoberschule werden fünf Ausbildungsrichtungen geführt: Technik; Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege; Sozialwesen; Agrarwirtschaft; Gestaltung.

FOS 13

Absolventen der FOS 12 (außer in der Ausbildungsrichtung Agrarwirtschaft), die im Zeugnis der Fachhochschulreife einen Notendurchschnitt von mindestens 3,0 erreichen, haben die Möglichkeit, die 13. Klasse zum Erwerb des Abiturs (fachgebundene oder – beim Nachweis der notwendigen Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache – allgemeine Hochschulreife) zu besuchen.

Aufnahmevoraussetzungen

Die Aufnahme in die Fachoberschule ist nur in die Jahrgangsstufe 11 möglich und setzt den Nachweis eines mittleren Schulabschlusses sowie die Eignung für den Bildungsgang der Fachoberschule voraus. Zeugnisse nicht staatlich anerkannter privater Schulen sind keine ausreichenden Vorbildungsnachweise. In Zweifelsfällen empfiehlt sich eine rechtzeitige Rücksprache bei der aufnehmenden Fachoberschule.

In die Ausbildungsrichtung Gestaltung kann nur aufgenommen werden, wer in einer unmittelbar vorausgehenden Aufnahmeprüfung seine bildnerisch-praktischen Fähigkeiten nachweist. Zu den von der Schule gestellten Themen sind zwei Arbeiten (eine Arbeit nach der sichtbaren Wirklichkeit und eine aus der Vorstellung) anzufertigen.

Die Eignung für den Bildungsgang der Fachoberschule ist gegeben bei Vorliegen der Erlaubnis zum Vorrücken in die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums oder bei einem Notendurchschnitt von mindestens 3,5 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik im Zeugnis über den mittleren Schulabschluss, wobei eine Note schlechter als 4 sein darf.

Wer im Zeugnis über den mittleren Schulabschluss in einem der oben genannten Fächer keine Note nachweist, muss sich in diesem Fach einer Feststellungsprüfung unterziehen.

 


 

Das Wichtigste im Video

Viele Wege – ein Ziel: Mit der Fachoberschule zur Hochschulreife (ARD-alpha 2015)

Die FOS auf ARD-alpha in der BR Mediathek

(Die Einbettung des Videos auf dieser Seite erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Rundfunks)