Über die ganze Stadt verteilt sind die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der FOSBOS Weißenburg am Freitag in die Abiturprüfungen gestartet – als eine von 121 Fachoberschulen (FOS) und 64 Berufsoberschulen (BOS) in Bayern. Mit 250 angehenden Abiturienten zählt die Schule mehr Prüflinge als das Werner-von-Siemens-Gymnasium, die Senefelder-Schule in Treuchtlingen und das Simon-Marius-Gymnasium in Gunzenhausen. Deshalb werden für die Prüfungen alle größeren Räumlichkeiten im Stadtgebiet benötigt. Zeitgleich schrieben die Schüler gestern im Wildbadsaal, in der Karmeliterkirche und in der Schranne. Begonnen wurde mit dem Abiturfach Deutsch, in der nächsten Woche folgen am Montag, Mittwoch und Freitag zuerst das zentrale Fach in der jeweiligen Fachrichtung (Gesundheitswissenschaften, Technologie, Wirtschaftswissenschaften oder Sozialpädagogik) und dann Mathematik und Englisch. Da die in allen vier Fächern geschriebenen Arbeiten der 250 Schüler in den Pfingstferien zweimal korrigiert werden müssen, kommen auf die Lehrkräfte der FOSBOS Weißenburg sehr arbeitsintensive Wochen zu. Immerhin 2000 Arbeiten werden dabei im Rahmen einer Erstkorrektur und einer Zweitkorrektur bewertet, so Schulleiter Klaus Drotziger. Nach den Pfingstferien müssen die Korrekturen abgeschlossen sein, da die mündlichen Prüfungen anstehen. Derzeit streben von diesen 250 Schülern 74 das allgemeine Abitur an, 176 das Fachabitur. Von diesen 176 angehenden Fachabiturienten sind 138 den Weg über die Fachoberschule und 38 den Weg über die Berufsoberschule gegangen.